Fachbeiträge

Auto und Reisen

Zwei Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH) betreffen die Überlassung von Dienstfahrzeugen. In seinem Urteil vom 16. Juli 2015 (Az.: III R 33/14) wurde der geldwerter Vorteil nach der sog. 1 %-Regelung versteuert. Der Arbeitnehmer nutzte das Fahrzeug aber auch im Rahmen seiner selbstäntigen Tätigkeit.

Den versteuerten Anteil wollte er anteilig bei seinen Einkünften aus selbständiger Arbeit abziehen. Das hat der BFH abgelehnt

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Anderes könnte gelten, wenn der Arbeitnehmer von vornherein  statt der 1 %-Regelung die Fahrtenbuchmethode gewählt hätte.

In einem weiteren Urteil vom 03.09.2015 (VI R 27/14) ging es um ein überlassenes Leasingfahrzeug; der geldwerte Vorteil wurde von vornherein nach der Fahrtenbuchmethode ermittelt. Der BFH stellte zugunsten des Arbeitnehmers fest, dass eine Leasingsonderzahlung nur zeitanteilig bei der Ermittlung des geldwerten Vorteiles zu berücksichtigen ist. 
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